Unterstützung von den Löwinnen

Unterstützung von den Löwinnen Lions-Spende für Lawine und Frauenhäuser HANAU � Eine Spende über insgesamt 9000 Euro überreichte jetzt der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe aufgeteilt zu gleichen Teilen an die Beratungs- und Präventionsstelle Lawine sowie an die beiden Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach. „Gerade in Zeiten, wenn die öffentliche Hand zu restriktiven Sparmaßnahmen gezwungen ist, nehmen wir als Serviceclub die Herausforderung an, durch finanzielle Zuwendungen unseren Teil am Fortbestand solcher Institutionen beizutragen“, erklärte Uta Ditzen, Präsidentin des Lions Clubs Hanau Schloss Philippsruhe den aktuellen Zuschuss, der im Rahmen eines Clubabends überreicht wurde. Mit 3000 Euro pro Institution gehört der jährliche Zuschuss der Hanauer Lions Damen zu den größten Einzelspenden, die regelmäßig gezahlt werden. Die Unterstützung wird möglich durch den großen Erfolg der aktuellen Aktion des Lions Clubs. Seit 2014 läuft unter der Federführung der Hanauer Löwinnen das Projekt „Rettung aus der Dose“. Im Mittelpunkt steht die sogenannte Rettungsdose, die auf einem Vordruck, der nur ausgefüllt werden muss, alle bei einem Unfall oder Krankheitsfall relevanten Daten griffbereit vereinigt. Die Dosen, deren Markenrecht beim Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe
liegt, werden von den engagierten Damen von Hand konfektioniert und gegen eine Schutzgebühr an interessierte Organisationen ab
gegeben. Der Erlös, der dabei erzielt wird, fließt zu 100 Prozent in gemeinnützige Projekte, heißt in einer Mitteilung des Clubs. � lho

Impressionen von der diesjährigen Hilfsgütersammlung für Munkacs (Ukraine)

Hilfsgütersammlung 2016

Spracherwerb als Schlüssel zur Integration

Hanauer Lions-Damen spenden 3.000 Euro für „Sprachstifter-Aktion“

Unter die aktiven „Sprachstifter“ ist der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe gegangen. Mit einer großzügigen Zuwendung in Höhe von 3.000 Euro unterstützen die Damen des Serviceclubs eine Aktion des Buchladens am Freiheitsplatz. Dieser hat seine Kundschaft dazu aufgerufen, sich auf einfallsreiche Weise an der Integrationsarbeit der Stadt Hanau und der Volkshochschule Hanau zu beteiligen und Wörterbücher für Flüchtlinge zu spenden.

Lions-Präsidentin Heike Mause sowie Dr. Stefanie Keilig und Caroline Geier-Roth überreichten dieser Tage den symbolischen Scheck in den Räumen des Buchladens am Freiheitsplatz an Dieter Dausien als Inhaber und Initiator der Aktion. Die Spende dafür ging auf den Erlös eines Benefizabends in der Marienkirche zurück. Mit Blick auf die dringend benötigen Bücher hatte der Lions Club den Betrag zusätzlich noch großzügig aufgestockt.

Wie Dausien den interessierten Damen erläuterte, habe man im Team des Buchladens seinerzeit das aktuelle Thema „Flüchtlinge“ aufgreifen wollen. Dabei stand im Fokus, die Menschen, die in der Brüder-Grimm-Stadt einen Neuanfang suchen, bei ihrem Bemühen zu unterstützen.

„Wörterbücher sind auf diesem Weg unerlässlich“, so Dausien zum Hintergrund der Aktion, die ganz einfach funktioniere. Jeder, der sich beteiligen wolle, könne im Buchladen ein Wörterbuch aus dem „Stift(er)-Regal“ kaufen. Die so zur Verfügung gestellten Wörterbücher erhalten ein kleines Etikett „schon gestiftet“ und warten im unteren Regalfach, bis Mitarbeiter der Stadt Hanau sie abholen und in den Sprachkursen verteilen können. „Für jedes 5. Wörterbuch legen wir eins oben drauf!“, so der Buchhändler.

Die Unterstützung der Lions-Damen sei der Volkshochschule gerade recht gekommen, um die neuen Sprachkurse auszustatten. In diesem Fall habe der Buchladen, erklärte Dausien, nicht die Zahl der Bücher erhöht, sondern die gespendete Summe um 600 Euro aufgestockt, so dass schließlich Lehrmaterial im Wert von 3.600 Euro eingekauft werden konnte.

„Der Spracherwerb ist ein wesentlicher Schlüssel zur Integration. Ohne entsprechende Sprachkenntnisse ist weder ein Kennenlernen noch eine Verständigung möglich.“ Präsidentin Heike Mause unterstreicht, dass beides aber Basis für das notwendige Verständnis ist, das wiederum unerlässlich für ein gedeihliches Zusammenleben sei. Deshalb habe der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe beschlossen, sich in diesem Bereich mit Spenden und Zuschüssen zu engagieren.

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Heike Mause, Dr. Stefanie Keilig, Caroline Geier-Roth und Dieter Dausien bei der Scheckübergabe im Buchladen am Freiheitsplatz.

 

SOS- Rettungsdosen an den Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e. V. übergeben

Dank einer Spende der Frankfurter Volksbank eG konnte der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe ein großes Kontingent an SOS- Rettungsdosen an den Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e. V. übergeben. Sabine Lohner von der Bezirksgruppe Frankfurt und Gruppenleiterin Ute Kruse-Grgic sind hocherfreut über dieses Projekt, welches auch Blinden- und Sehbehinderten im Notfall zugutekommen kann. Alle wichtigen und ggf. lebensnotwendigen Informationen befinden sich auf einem einheitlichen Datenblatt. Dieses wird in der rot-weißen Rettungsdose verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt. Rettungsdienste kommen so schnell und zielgerichtet an die zentralen und wichtigen Informationen. Bei diesem Teilprojekt für Blinde und Sehbehinderte wurde ein spezifischer Flyer beigefügt, der auch extra in Brailleschrift Hilfestellung und Informationen anbietet. Parallel gibt es aber auch den Projektflyer in normaler Schrift für Nicht-Sehbehinderte Angehörige und Betreuer.  

Der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen e. V. (BSBH) ist eine Selbsthilfeorganisation der Blinden und Sehbehinderten in Hessen. Inklusiv statt exklusiv. Das Motto des Blinden- und Sehbehindertenbundes lautet: Wir wollen gesehen werden. Den Mitgliedern ist es wichtig, dass blinde und sehbehinderte Menschen in der Gesellschaft mittendrin sind, sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld.

Das Projekt „SOS – Rettung aus der Dose“, welches wir als Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe im Jahr 2014 in einem Kooperationsprojekt mit dem Seniorenbüro in Hanau gestartet haben, hat einen riesengroßen Zuspruch auch außerhalb von Hanau, erklärt Pastpräsidentin Caroline Geier-Roth. „Mittlerweile haben wir Lions in vielen Städten in Deutschland dieses Projekt schon zum Einsatz bringen können und konnten viele Kooperationspartner, Sponsoren und Distributoren dafür gewinnen“, ergänzt sie. www.lions-schloss-philippsruhe.de/news/

3.000 Euro für das Box-Gym-Projekt

Initiative „Gemeinsam für Hanau“ überreicht Erlös aus Benefiz-Adventsveranstaltung

Die stimmungsvolle Kulisse des Hanauer Weihnachtsmarktes bildete den passenden Rahmen für die jüngste Scheckübergabe der Initiative „Gemeinsam für Hanau“. Die Verantwortlichen des Kesselstädter Jugendprojektes „BoxGym“ Pfarrerin Ute Engel sowie die Sozialarbeiterin Antje Heigl und Trainer Davut Demir konnten sich über eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro freuen. Das Wissen um die finanziellen Schwierigkeiten hatte den Zusammenschluss der 13 Hanauer Serviceclubs dazu bewogen, eine Adventslesung dem „BoxGym“ zu widmen.

Die beachtliche Summe war schließlich der Erlös der vorweihnachtlichen Benefizveranstaltung, die wieder im Stein’s Tivoli stattfinden konnte. Familie Stein hatte die Räumlichkeiten entgeltfrei zur Verfügung gestellt. Alle Künstler, angefangen beim bekannten Moderator Frank Lehmann über den Hanauer Sänger Reinhard Paul und die Frankfurter Kammersolisten bis hin zu den Mitgliedern des Improvisationstheaters „Die Dramateure“ hatten für den guten Zweck auf eine Gage verzichtet.

 

Engel, Heigl und Demir nutzten die Gelegenheit, den bei der Scheckübergabe anwesenden Vertretern des Bündnisses nicht nur zu danken, sondern auch die Arbeit im Boxtraining einmal mehr vorzustellen. Rund 60 Jugendliche nehmen regelmäßig an dem Boxtraining teil, dass das Jugendzentrum K-Town täglich anbietet. Durch Kürzungen der Zuschüsse ist die Zukunft der für den Stadtteil überaus wichtigen Einrichtung nicht mehr sicher. Die finanzielle Unterstützung der Serviceclubs war deshalb hochwillkommen.

Die November-Veranstaltung auf der Tivoli-Bühne war in diesem Jahr nach einem überaus erfolgreichen Golf-Charity-Wettbewerb im Herbst zugunsten des Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Hanau bereits die zweite erfolgreiche Aktion der Initiative „Gemeinsam für Hanau, in dem sich vor vier Jahren alle 13 Hanauer Serviceclubs zusammengeschlossen haben. Initialprojektfür „Gemeinsam für Hanau“ war seinerzeit der Betrieb der Benefizhütte auf dem Hanauer Weihnachtsmarkt unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Claus Kaminsky, an dem sich alle Clubs beteiligen und für einen ausgewählten gemeinnützigen Zweck zusammenarbeiten. Im ersten Jahr floss der Erlös in die Hanauer Hospizarbeit. Finanzielle Unterstützungen für die „Talentewerkstatt“ und die „Stadtteilmütter“ folgten.

Noch bis zum 22. Dezember ist die Initiative in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Unter dem Motto „Gemeinsam für Hanau“ verkaufen aktive Mitglieder von Rotary und Lions, Soroptimist und Zonta, Inner Wheel und Ladies Circle, Round Table und den Jugendorganisationen der Clubs an der Benefizhütte selbstangesetzten Glögg, Punsch und eine täglich wechselnde Suppe, die von Sponsoren gestiftet wird. Der Erlös aus dem beinahe vierwöchigen Einsatz fließt in ein Projekt der Stiftung „Lichtblick“, das obdachlosen Jugendlichen in Hanau ein Heim und eine Zukunftsperspektive schaffen will.

Weitere Informationen rund um die Initiative „Gemeinsam für Hanau“ sind auch auf der Internetseite www.gemeinsamfuerhanau.de zu finden.

„Gemeinsam ein Zeichen setzen“

Benefiz-Veranstaltung des Lions Clubs Hanau Schloss Philippsruhe in der Marienkirche

Hanau (   ). Virtuose Klavierklänge und feines Violinenspiel bilden den musikalischen Rahmen für eine Benefizveranstaltung am Samstag, 21. November, 19 Uhr, in der Marienkirche Hanau. Unter dem Motto „Rufen Sie mit uns: willkommen in Deutschland!“ lädt der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe zu einem Benefizabend in das Gotteshaus in der Hanauer Altstadt ein, um ein Zeichen zu setzen und gleichzeitig um finanzielle Unterstützung für die Flüchtlingsarbeit zu bitten. „Die Hilfsbereitschaft in Deutschland ist beispielhaft und wir sind sicher, dass es auch uns an diesem Abend gelingen wird, ein Zeichen zu setzen und mit Hilfe der Besucherinnen und Besucher einen nennenswerten Beitrag zugunsten der Flüchtlingsarbeit zusammenzutragen“, beschreibt die aktuelle Präsidentin, Pfarrerin Heike Mause, das Ziel des engagierten Damenclubs.

Bezirkskantor Christian Mause und der Violinist Theo Ruppert haben es übernommen, den musikalischen Teil der Veranstaltung auszufüllen. Mause ist studierter Kirchenmusiker und seit 1996 der künstlerische Leiter der Hanauer Kantorei sowie Organist an der Marienkirche zu Hanau. Mit dem zweiten Musiker des Abends, Theo Ruppert, verbindet ihn eine langjährige Freundschaft als Kammermusikpartner. Auf dem Programm stehen die Sonatine in G-Dur von Antonín Dvořák und die Violinsonate von César Franck.

Der zweite Teil der Veranstaltung gehört dem gesprochenen Wort. Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck, trägt ausgewählte Texte vor. Auf das Publikum warten spirituelle Anregungen und tiefsinnige Anmerkungen von einem Mann, der sich in den vergangenen Wochen häufig pointiert und klar zu den Fragen rund um Flucht und Vertreibung geäußert hat.

Der Benefizabend beginnt um 19 Uhr. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Im Anschluss laden die Lions-Damen zu einem kleinen Empfang in den Chorraum ein.

Es wird kein Eintritt erhoben, sondern um eine Spende zugunsten der Flüchtlingsarbeit gebeten.

Impressionen von der Feier "10 Jahre Hilfsgütersammlung für Munkacs"

„Eigentlich kein Grund zum Feiern“

Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe hatte zum „Tag der Begegnung“ eingeladen

Hanau (    ). Fast 150 Tonnen Hilfsgüter haben in den letzten zehn Jahren ihren Weg von Hanau in die ukrainische Stadt Munkacs genommen, um dort die Not der Menschen ein wenig zu lindern. Das zehnjährige Bestehen dieses Hilfe-Projektes hat der Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe zum Anlass für einen „Tag der Begegnung“ genommen, der auch die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und Gedankenaustausch bot, da eine achtköpfige Delegation aus Munkacs der Einladung nach Hanau folgen konnte.

„Eigentlich ist es gar kein Grund zum Feiern, denn viel schöner wäre es doch, wenn die Hilfe dort nicht mehr benötigt würde“, so Heike Mause, die aktuelle Präsidentin des Clubs. Doch die Transporte und die Unterstützung aus dem Westen würden dringender denn je gebraucht. „Mit dem Fest wollten wir uns deshalb einerseits bei allen Unterstützern bedanken, aber gleichzeitig darum bitten, sich auch künftig tatkräftig zu engagieren.“

Ein gutbesuchter ökumenischer Gottesdienst in der Marienkirche bildete den Auftakt für den Tag des Jubiläums. Passenderweise war für den Sonntag die biblische Geschichte vom Barmherzigen Samariter vorgegeben, die wie keine andere für die Kultur des Helfens und der Barmherzigkeit steht. Um auch der Delegation aus Munkacs die Teilhabe zu ermöglichen, wurde der Gottesdienst zweisprachig gefeiert und gemeinsam von den Ärzten des Medical-Centers und den Pfarrern aus der Ukraine sowie von Dr. Stefanie Keilig, dem evangelischen Propst Bernd Böttner, dem katholischen Diakon Bernward Bickmann und Dr. Ernst-Dietrich Berndt an der Orgel gestaltet. Eine eindrucksvolle Kollekte von rund 3.000 Euro zeugte davon, wie sehr die Gottesdienstbesucher von den anschaulichen Beschreibungen und Worten der ukrainischen Vertreter berührt waren. Das Geld kommt in vollem Umfang der Arbeit der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde und des Christian-Medical-Centers zugute.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck würdigten das Engagement der Lionsdamen für das Hilfsgüter-Projekt, nicht ohne darauf hinzuweisen, welch große Bedeutung das vielfältige Engagement der Serviceclubs auch in der Hanauer Stadtgesellschaft hat. Das Motto der Hanauer Lions Damen „Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht“ werde jedoch selten deutlicher als in diesem Hilfsgüter-Projekt, so der OB und ergänzte, dass mit diesem Tag und der Gelegenheit zur persönlichen Begegnung das Projekt in der Karpatoukraine für viele „ein Gesicht und einen Namen bekommen“ habe.

Zonen-Chairman Hartwig Rohde erinnerte daran, dass das Projekt seit vielen Jahren von allen Lions Clubs der Zone sowie von den Leos als der Lions-Nachwuchsorganisation mitgetragen wird. Sowohl bei der Arbeitseinsatz als auch an der Finanzierung des Transports beteiligen sich neben dem Guiding Lions Club Hanau Schloss Philippsruhe auch die Lions Clubs Hanau, Hanau Brüder Grimm, Bruchköbel, Bad Orb-Gelnhausen, Gelnhausen, Maintal, Nidderau, Schlüchtern-Bergwinkel sowie Main Kinzig Interkontinental und der Leo Club Main-Kinzig regelmäßig.

Spendenübergabe an LAWINE e.V.

Auch dieses Jahr gab es die regelmäßige Spende an LAWINE e.V.

Präsidentin Caroline Geier-Roth und Pastpräsidentin Sabine Krempel übergaben 2000.- Euro an Nadine Chaudhuri (Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes).

Spendenübergabe an Frauenhaus Wächtersbach

Die Lionsdamen unterstützen regelmäßig das Frauenhaus Wächtersbach. Pastpräsidentin Sabine Krempel, Schatzmeisterin Susanne Ettl und Präsidentin Caroline Geier-Roth übergaben 2000.- Euro an Brigitte Machnitzke vom Frauenhaus.

"Rettungsdose hat mir Sicherheit gegeben."

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„Wir müssen einfach helfen“

Zehn Lions Clubs der Region organisieren Hilfsgüter-Transport für die Ukraine

Hanau (    ). „Es wird immer schwieriger, die notwendigen Genehmigungen zu bekommen und den Transport sicher nach Munkacs zu bringen. Aber wir lassen uns davon nicht entmutigen, denn die Hilfsgüter werden vor Ort viel zu dringend gebraucht. Da dürfen wir die Hände hier nicht einfach in den Schoß legen,“ beschreibt Dr. Stefanie Keilig, Hanauer Ärztin und eine der verantwortlichen Planerinnen, die Herausforderung, vor der sich die Lions Clubs der Region alljährlich mit ihrer Aktion sehen. „Aber wir können die Augen nicht verschließen, wir müssen einfach versuchen zu helfen.“

Dabei basiert ihre Einschätzung auf ganz persönliche Eindrücke: erst Anfang Oktober 2014 war sie wieder mit einer kleinen Delegation des Damen-Lions Clubs vor Ort gewesen, um den Transport vorzubereiten und gleichzeitig die langjährigen persönlichen Kontakte zu pflegen.

Der Erfolg gibt den Lions Clubs im Main-Kinzig-Kreis und ihrer Beharrlichkeit Recht. Auch wenn es dieses Mal ein paar Wochen dauerte, bis nach Abschluss der eigentlichen Hilfsgütersammlung unter der Federführung des Hanauer Lions Clubs Schloss Philippsruhe alle Stempel auf den entsprechenden Formularen zusammengetragen waren – am Ende gab es doch wieder grünes Licht für den Transport und ganz kurzfristig konnte ein Termin zum Beladen des LKWs angesetzt werden.

11,2 Tonnen Hilfsgüter waren es schließlich, die sorgsam vorsortiert, gesichtet und nach Verwendungsart in Kartons verpackt ihren Platz auf der Ladefläche fanden, um bis zum Jahreswechsel in die Karpatoukraine gebracht zu werden. Zuvor hatten die Frauen und Männer der Lions Clubs in 1.523 Arbeitsstunden unzählige Kartons und Plastiksäcke mit Kleidungsstücken, Schuhen, Spielzeug und diversen anderen wichtigen Haushaltsgütern gefüllt.

In Munkacs wurden vor allem die Kleiderspenden schon dringend erwartet. „Die von uns zusammengetragenen Hilfsgüter sind für die Menschen überlebensnotwendig“, so Keilig. „Gerade alte Menschen, aber auch Familien haben ohne die Unterstützung aus dem Westen nicht die geringste Chance, an warme Kleidung oder gar neue Schuhe zu kommen.“ Die jüngste Lieferung an Hilfsgütern bescherte aber auch den Kindern in der ukrainischen Stadt ein besonderes Highlight – mit Blick auf das Weihnachtsfest und die vielerorts fehlenden Geschenke sorgten die Helfer in Munkacs dafür, dass dieses Mal auch die Kartons mit der Aufschrift „Spielzeug“ zu den ersten gehörten, die abgeladen wurden. Glänzende Kinderaugen waren der sichtbare Dank dafür.

Bereits im neunten Jahr in Folge haben die Lions Clubs der Region jetzt gemeinsam eine Hilfsgüter-Sammlung für die ukrainische Stadt abgewickelt. Während die Koordination und Durchführung von jeher in den Händen des einzigen Damenclubs der Zone liegt, beteiligen sich an der Durchführung und Finanzierung alle Clubs der Zone, d.h. in diesem Jahr waren neben dem Guiding Club auch wieder die Lions Clubs Hanau, Hanau Brüder Grimm, Bruchköbel, Bad Orb-Gelnhausen, Gelnhausen, Maintal, Nidderau, Schlüchtern-Bergwinkel sowie Main Kinzig Interkontinental an der aufwendigen Sortier- und Packaktion beteiligt.

Wie die amtierende Präsidentin des federführenden Clubs, Caroline Geier-Roth weiter erklärte, konnten die Damen des LC Hanau Schloss Philippsruhe neben der tatkräftigen Hilfe aus den Lions-Reihen auch auf die logistische Unterstützung verschiedener heimischer Firmen zählen. So stellte Heraeus auf dem Gelände der Quarzglasproduktion einmal mehr ausreichend große Hallenkapazitäten zur Verfügung, das Bruchköbeler Unternehmen Odenwäller übernahm die Entsorgung der Abfälle und die Firma Schuhmacher Packaging aus Ebersfeld bei Coburg spendete einmal mehr stabile Kartons für die sachgerechte Verpackung. Die auf humanitäre Hilfen spezialisierte Gießener Hilfsorganisation GAIN sorgte gemeinsam mit ihrem Projektpartner aus der Ukraine schließlich für einen sicheren Transport.

 

 

 

 

 

 

 

 

17.12.2014

Neue Grußkarten in Planung

Sie liegt dieses Jahr sicherlich in vielen Briefkästen und erfreut die Empfänger: Die Grußkarte, deren Motiv  Peter Beilstein aus dem KunstRaum des Brockenhauses Hanau  geschaffen hat. Der Lions Club Hanau hatte die Idee zur Gestaltung dieser Karten und übernimmt auch den Vertrieb.

Peter Beilstein präsentiert das von ihm geschaffene Motiv, das die Grußkarten des Lions-Clubs ziert. Mit ihm freuen sich (von links) Martina Roth und Nicole Pietschmann vom KunstRaum sowie Sabine Krempel, Caroline Geier-Roth und Susanne Ettl vom Lions Club Schloss Philippsruhe.
Ein Teil des Erlöses fließt an den KunstRaum im Brockenhaus Hanau, wo Menschen mit Beeinträchtigungen schöpferisch tätig sind. Außerdem werden weitere soziale Projekte in der Region Hanau bedacht. Das Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. (BWMK) hat den KunstRaum im Brockenhaus geschaffen, um Menschen mit Beeinträchtigungen Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten auf künstlerischem Gebiet zu eröffnen. „Die Werke, die hier entstehen, sind beeindruckend“, betont Caroline Geier Roth, Präsidentin des Lions Clubs Hanau Schloss Philippsruhe.
Der Lions Club habe das Grußkartenprojekt vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um mit den Erlösen insbesondere Frauen, Familien und Menschen mit Handicaps zu unterstützen. Die Förderung dieser Zielgruppen liege dem Club besonders am Herzen, so Past-Präsidentin Sabine Krempel. Motive für die Grußkarten liefern Hanauer Schülerinnen und Schüler sowie die Aktiven des KunstRaums Hanau. „Es ist eine schöne Idee, mit dem Weihnachtsgruß auch soziales Engagement zu verbinden“, erklärt Susanne Ettl, die Schatzmeisterin des Lions Clubs. Die Damen verraten bereits jetzt, dass nächstes Jahr eine weitere Grußkarten-Edition zu verschiedenen Anlässen geplant ist. Wer kurzfristig noch Bedarf an Weihnachtskarten hat, kann sich per E-Mail an Sabine Krempel wenden: sabine.krempel@remove-this.gmail.com

 

Quelle: www.bwmk.de/index.php

Übergabe einer Spende in Höhe von 3.500.- Euro an das Seniorenbüro für das Projekt "Message in a Bottle"

Vortrag von Josef Lederer - Erlös geht an Projekt "Message in a Bottle"

4000.- Euro aus dem Erlös des Golfturniers gehen an das Hospiz Louise de Marrilac

Benefizabend zugunsten des Seniorenprojektes "Message in a Bottle" am 11. Juli 2014

Scheckübergabe an Beratungsstelle Lawine - 16.04.2014

Lions geben 10.000.- Euro für Historischen Stadtplan - 19.2.2014



Relief Metzger Plan - Stadtplan Hanau

Lions spenden 500.- Euro an Förderkreis der Anne-Frank-Schule - Hanauer Anzeiger 18.12.2013

 

Die Wahl fällt auf Motiv des KunstRaums - Hanauer Anzeiger - 13.12.2013